KIM (Kommunikation im Medizinwesen)

KIM ist die Kurzform für die TI-Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“

sicherer, rechtsverbindlicher Datenaustausch (u. a. für eAU und eArztbrief) per E-Mail innerhalb der Telematikinfrastruktur

KIM (Kommunikation im Medizinwesen)

Sicher kommunizieren mit KIM

Über den neuen Fachdienst und Kommunikationsstandard können alle TI-Teilnehmer medizinische Informationen und Dokumente in einem geschlossenen System per E-Mail austauschen.

Jede E-Mail wird dabei automatisch über die Praxis- bzw. Institutionskarte (SMC-B) signiert und verschlüsselt an den jeweiligen Empfänger gesendet.
Sensible Daten können somit nur von demjenigen eingesehen werden, für den sie bestimmt sind, und nicht unbemerkt gefälscht oder manipuliert werden.

KIM ist ein Basisdienst, welcher zwingend für die eAU und den eHKP benötigt wird.
Bis spätestens Ende September muss jede Praxis über KIM verfügen, damit diese ihren Patienten weiterhin Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ausstellen können, da die Krankenkassen ab dem 01.10.2021 die Papierform aufgrund gesetzlicher Vorgaben nicht mehr akzeptieren dürfen.


WELCHE VORTEILE BRINGT KIM FÜR DIE LEISTUNGSERBRINGER?

  • Integrierte digitale Kommunikationsmöglichkeit ohne Medienbrüche
  • Unmittelbarer digitaler Austausch von Dokumenten ausschließlich zwischen den KIM-Adressaten des zentralen Adressbuchs
  • Sichere und vertrauliche Kommunikation durch verschlüsselten Datentransfer
  • Sektoren- sowie berufsübergreifende Vernetzung und Erreichbarkeit auf Basis der TI
  • Verringerung von Arbeits- und damit Zeitaufwand
  • Steigerung von Rechtssicherheit und Datenschutz
 
Die Übermittlung von elektronischen Arztbriefen wird als erste Mehrwertanwendung des neuen Kommunikationsstandards zur Verfügung stehen. Daneben wird künftig der Versand von elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen (eAU), weiteren Formularen und Befunden, Bescheiden, Abrechnungen oder Röntgenbildern verpflichtend über KIM erfolgen müssen.

Technische Voraussetzungen

Welche Voraussetzungen müssen für KIM 
gegeben sein:

Das für die Nutzung von KIM notwendige E-Health-Upgrade wird Ihnen als Telematikinfrastruktur-Kunden der CGM nach der Zulassung automatisch bereitgestellt.

weitere förderungsfähige eGK-Kartenterminals oder Sie nutzen die bereits vorhanden Kartenterminals.
Wir empfehlen weitere Kartenterminals in den Sprechzimmer um die Anwendung optimal zu nutzen.

Sie benötigen eine KIM Adresse 

Freischaltung der KIM Schnittstelle im AIS

Auch für eine persönliche KIM-Adresse auf die das sonstige Praxispersonal keinen Zugriff haben soll wird ein eHBA benötigt. Obendrein ist der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) Voraussetzung für die weiteren Anwendungen „elektronischer Medikationsplan (eMP)“ und Notfalldatenmanagement (NFDM)“. 

Weitere Informationen zum eHBA und dessen Beantragung bekommen Sie von Ihrer zuständigen Ärztekammer.

KIM-Nachrichten sind aufgrund ihrer Sicherheitsstandards „Ende zu Ende“-verschlüsselt. 

Eine Prüfung der Nachricht und ihrer Anhänge auf Viren z. B. durch den Dienstbetreiber ist aufgrund der Vertraulichkeit nicht möglich.

Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung

Unsere Dienstleistungen zur KIM

Mit Sicherheit medizinisch vernetzt

Wir beraten Sie gerne zu diesem Thema, sprechen Sie uns an

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